Mein November: Bildsprache und Biertasting

Ich muss ganz ehrlich sagen: Im November ist nicht wirklich viel passiert. Zumindest hatte ich den Eindruck, als ich die letzten vier Wochen einmal durchgegangen bin und meine Fotos durchgescrollt habe. Beim genaueren Nachdenken habe ich dann aber schnell gemerkt: Doch. Ist es. Nur hat alles eher am Schreibtisch und im Haus stattgefunden. Was zum

Mein November: Bildsprache und Biertasting

Ich muss ganz ehrlich sagen: Im November ist nicht wirklich viel passiert. Zumindest hatte ich den Eindruck, als ich die letzten vier Wochen einmal durchgegangen bin und meine Fotos durchgescrollt habe. Beim genaueren Nachdenken habe ich dann aber schnell gemerkt: Doch. Ist es. Nur hat alles eher am Schreibtisch und im Haus stattgefunden. Was zum einen damit zu tun hatte, dass sich ein Redaktionsschluss an den nächsten gereiht hat. Zum anderen war der aktuelle Lockdown sicherlich auch ein Grund. So war mein November also eher geprägt von langen Hunderunden mit Bürohund Michel, von vielen Online-Sporteinheiten, mancher Fahrradtour und vor allem: viel (Schreib-)Arbeit. Nicht zu vergessen: diese drei kleinen Monatshighlights.

Tablet mit Zeichnung eines Sketchnote Workshops auf dem Bildschirm
Stifte raus und los: Mein erster Sketchnote Workshop von und mit Franziska Panter hat mir gezeigt, welche große Wirkung kleine Bilder haben können.

Neue Bildsprache

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Sagt man. Und das stimmt. Richtig ist aber auch: Worte können viele Bilder „malen“. Und richtig kombiniert, bilden Worte und Bilder eine aussagekräftige Einheit. Wie man Aussagen zum Beispiel in Vorträgen mit Bildern unterstreichen, verstärken, zusammenfassen und auf den Punkt bringen kann, habe ich in meinem ersten Sketchnotes-Workshop erfahren. Franziska Panter hat mir und knapp 50 weiteren Teilnehmenden in dem kurzen Zoom-Meeting die Aussagekraft von Sketchnotes verbildlicht und uns gleich auch die ersten Zeichenversuche starten lassen. Mein Fazit: Sketchnotes machen Spaß – und Sinn. Für mich heißt es darum: Üben, üben, üben. Vielleicht werde ich demnächst meine kurzen Texte mit  kleinen Sketchnotes untermalen. Ihr werdet´s sehen. Wer noch mehr über die Power von Sketchnotes erfahren möchte, liest am besten in Franziskas Blogartikel rein.

Regionale Biere und Käseauswahl für ein Bier- und Käsetasting
Wie ein Bier- und Käsetasting plus Netzwerken via Zoom funktionieren kann, hat der Gründertreff GUT Herdecke mit seinem Jahresabschlussevent gezeigt.

Irgendwas mit Bier und Käse

Wie gut ein Netzwerk-Treffen auch online funktionieren kann, hat mir das Jahresabschluss-Event von GUT Herdecke gezeigt. Der Gründer- und Unternehmertreff hatte zu „irgendwas mit Bier und Käse“ eingeladen. Zu einem Bier- und Käsetasting, das via Zoom stattfinden sollte. Klang spannend fand ich – und war dabei. Per Mail konnte man sein „Verzehrpaket“ bestellen und sich die alkoholhaltige oder alkoholfreie Variante mit fünf Bieren und Käsesorten vor Ort in Herdecke abholen. Mit Abstand natürlich. Und den hatten wir dann auch beim Tasting via Zoom. Trotzdem herrschte eine wirklich offene und entspannte Atmosphäre. Gemeinsam wurden die Käsesorten und Biere probiert, von den Experten erläutert und von den Testern kommentiert. Dabei war es nicht nur lecker: Ich habe auch sehr viel über Käse und heimische Biersorten gelernt. Natürlich hatte jeder auch noch Gelegenheit, sich selbst und sein Geschäft, sein Business, vorzustellen und sich mit den anderen abseits von Bier und Käse auszutauschen. Also definitiv ein Abend, der sich gelohnt hat. In vielerlei Hinsicht.

Die Cast der Musical-Gala: Broadway meets Gießen.
Die Cast der Musical-Gala „Broadway meets Gießen“. Ein Interview mit Maik Eckhardt (u.r.) ist auf Theaterliebe zu lesen. Collage: Broadway meets Gießen

Broadway-Feeling

Zurzeit sind die Theater ja wieder einmal geschlossen und die Bühnen leer. Umso schöner fand ich es, auf Theaterliebe über eine Musical-Gala berichten zu können, die im Februar 2021 in Gießen stattfinden soll: „Broadway meets Gießen“ heißt dieses Projekt, an das sich Musical-Darsteller Maik Eckhardt gemeinsam mit Choreographin Felicitas Dischert gemacht hat. Trotz Corona. Trotz aktuell geschlossener Theater. Und trotz vieler Unsicherheiten. Zurzeit steckt das Kreativ-Team mitten in den Planungen. Wie weit diese bisher gekommen sind und welche Herausforderungen noch bis zur Premiere gemeistert werden müssen, darüber hat Maik Eckhardt im Interview mit mir gesprochen. Zu lesen gibt es das Ganze – natürlich – auf Theaterliebe. Schaut doch gerne mal rein.

Ach ja: Im November hat sich auch eine wichtige Änderung für tencate. ergeben. Anfang des Jahres werde ich mit meinem Schreibtisch umziehen. Nach Herdecke. In eine kleine Bürogemeinschaft. So ist es zumindest geplant. Und ich freu´ mich schon darauf!