Mein März: Theaterflair, Fotoshooting und Onlinekurse

Langsam öffne ich die schwere Tür, gehe ein paar Schritte in den Saal, blicke auf die leeren Reihen im Parkett. Ich suche mir einfach eine aus, setze mich und schaue auf die Bühne. Die ist so leer wie die Plätze um mich herum. Natürlich fühlt sich das irgendwie falsch an – ein leeres Theater. Und

Mein März: Theaterflair, Fotoshooting und Onlinekurse

Langsam öffne ich die schwere Tür, gehe ein paar Schritte in den Saal, blicke auf die leeren Reihen im Parkett. Ich suche mir einfach eine aus, setze mich und schaue auf die Bühne. Die ist so leer wie die Plätze um mich herum. Natürlich fühlt sich das irgendwie falsch an – ein leeres Theater. Und doch: Die besondere Atmosphäre ist trotzdem zu spüren. Und ich genieße den Moment. Zumindest ganz kurz. Denn dann geht es los: Die Kamera klickt. Ich lächle.  Sehe zur Bühne, zur Seite oder in mein Notizbuch. Schließlich war es ein Business-Fotoshooting,  das mich nach Monaten mal wieder in ein Theater geführt hat. Genauer gesagt ins Schauspielhaus Bochum. Denn dort sind die neuen Bilder für meinen Blog Theaterliebe entstanden – eindeutig einer meiner Lieblingstermine im März, der viele Projekte, aber wenig „Drumherum“ mit sich gebracht hat.

Endlich mal wieder ein Theater betreten – wenn auch „nur“ um neue Theaterliebe-Fotos zu machen. Foto: designparaplus

Zurück im Schauspielhaus

Das Schauspielhaus Bochum hat in meinem „Theaterleben“ schon immer eine besondere Rolle gespielt. Da ich an der Ruhr-Universität Theaterwissenschaft studiert habe, war ich während meines Studiums unzählige Male dort – als Zuschauerin, als Studentin im Rahmen eines Seminars oder auch um für das Uni-Radio über Premieren zu berichten. Zwischenzeitlich hatte ich das Schauspielhaus ein wenig aus den Augen verloren und es dann vor fünf, sechs Jahren wieder neu für mich entdeckt.

Ich hoffe, das nächste Mal, wenn ich im Theater sitzen kann, sind die Plätze neben mir nicht mehr leer. Foto: designparaplus

Ein Theater als Kulisse

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dieses Theater als Kulisse für meine Theaterliebe-Fotos nutzen durfte. Zum einen wegen dieser persönlichen Verbindung. Vor allem aber auch, weil das 1953 eröffnete und unter Denkmalschutz stehende Theater einfach ein wirklich schönes und renommiertes Haus mit eindrucksvoller Theatergeschichte ist. Hinzu kommt: Ich habe eine Schwäche für den Stil der 50er-Jahre. Was also passt besser, als ein Ambiente, in dem es das ursprüngliche Interieur der damaligen Zeit noch gibt – geschwungene Sofas, Nierentische und Tulpenlampen inklusive. Kurz gesagt: Die Kulisse war perfekt. Und mit Gesche von designparaplus hatte ich eine Fotografin an meiner Seite bzw. hinter der Kamera, die schon die Fotos meiner aktuellen Webseite gemacht hat. Ich weiß einfach, was ich an ihr habe. Gesche versteht es, mir das Gefühl zu geben, gar nicht fotografiert zu werden. Das mag ich besonders – und ihre Fotos mag ich auch.

Hinter den Kulissen des Business-Fotoshootings. Foto:designparaplus

 

Fotoshooting im Foyer

Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen, mein Lächeln ist selten bis nie verkrampft oder eingefroren (hoffe ich) und es sind viele Fotos entstanden – im Theatersaal selbst, im Foyer oder auch hinter den Kulissen im Malersaal. Ein Dankeschön geht an den Pressesprecher Alexander Kruse, der uns sicher durch die Flure, Säle und verwinkelten Gänge des Theaters  geführt hat. Apropos sicher: Natürlich wurde auf die Corona-Schutzmaßnahmen geachtet, es wurden Abstände eingehalten und Masken getragen (wenn ich nicht vor der Kamera stand natürlich ;). Daher gab es zumindest für mich an diesem Tag eine Premiere im Schauspielhaus: meinen ersten Coronatest. Die neuen Fotos haben in der nächsten Woche Premiere auf Theaterliebe. Und ich bin gespannt, wie die sich da so machen werden…

Teil der ZeigDich-Challenge: das erste Video. Foto: privat

Mehr Fokus, mehr Content und eine Challenge

Und sonst? Sonst habe ich den März wirklich viel am Schreibtisch bzw. Laptop verbracht. In diesem Monat sind einige Kund:innen-Projekte gestartet oder mussten finalisiert werden. Und ganz nebenbei habe ich dann auch noch beschlossen, selbst ein paar Online-Kurse zu absolvieren und an der ein oder anderen Challenge teilzunehmen. So habe ich dank der Unterstützung von Michaela Himmel mein zukünftiges Online-Angebot definiert und formuliert, habe mit Hilfe von Julia Mack und ihrem Machermind-Kurs meinen Fokus nicht aus den Augen verloren oder überhaupt mal gefunden und habe den Content Effekt Kurs von Marlis Schorcht gestartet. Nicht zu vergessen: die Zeig dich!-Videochallenge von Beatrice Madach, die mir schon jetzt ein paar Tipps und Tricks vermittelt hat, die ich in Zukunft sicherlich gebrauchen werde. Und wenn ich das so lese, wundert es mich gar nicht mehr, dass der März so schnell vergangen ist – und ich vielleicht auch einfach keinen Blick für das „Drumherum“ hatte.