Mein Dezember: Moodboards und Corona-Weihnacht

Der Dezember war in den vergangenen Jahren wahrscheinlich der stressigste Monat für mich: Laufende Projekte müssen noch vor dem Jahreswechsel abgeschlossen, Weihnachtswünsche für Kunden und Kundinnen verfasst und verschickt und beruflich die Weichen für das neue Jahr gestellt werden. Nicht zu vergessen die Advents- und Weihnachtsfeiern, Wichteltreffen oder Adventsfenster von Sport- und Fördervereinen oder Schulen.

Mein Dezember: Moodboards und Corona-Weihnacht

Der Dezember war in den vergangenen Jahren wahrscheinlich der stressigste Monat für mich: Laufende Projekte müssen noch vor dem Jahreswechsel abgeschlossen, Weihnachtswünsche für Kunden und Kundinnen verfasst und verschickt und beruflich die Weichen für das neue Jahr gestellt werden. Nicht zu vergessen die Advents- und Weihnachtsfeiern, Wichteltreffen oder Adventsfenster von Sport- und Fördervereinen oder Schulen. Ach ja, und die Geschenke-Organisation beim alles andere als besinnlichen Weihnachtseinkauf.

Und dieses Jahr? War alles ein wenig anders. Natürlich musste ich beruflich noch einmal Gas geben. Und natürlich gab es einiges zu organisieren. Aber ansonsten hat der zweite Lockdown mich entschleunigt und mir einen relativ stressfreien Dezember beschert. Ganz ehrlich: So früh hatte ich noch nie alle privaten und beruflichen Weihnachtswünsche verschickt und Geschenke parat. Und ganz nebenbei blieb noch Zeit für diese drei Monatshighlights.

Screen eines Laptops mit Jahresrückblick
Kurz vor der Veröffentlichung: mein Jahresrückblick 2020.

Jahresrückblog: Blick zurück als Challenge

Für alle, die meinen Blog lesen oder mir auf Instagram folgen, ist das zwar nicht neu. Für mich gehört der Rückblick auf den Rückblick aber einfach dazu. Schließlich war es eine kleine Premiere für mich. Also: Ich habe meinen ersten Jahresrückblick geschrieben. Im Rahmen der Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters. Jeden Tag gab es von Anfang Dezember an Aufgaben und Tipps, um Schritt für Schritt zum Ziel zu gelangen und pünktlich am 20. Dezember den „Veröffentlichen“-Button zu klicken für einen „epischen Blogartikel“, wie Judith es genannt hat. Episch ist meiner wohl nicht geworden, lang aber schon ;). Und hätte ich die Challenge nicht mitgemacht, wäre er wahrscheinlich gar nicht oder nicht rechtzeitig zum Ende des Jahres fertig gewesen. Was ich darüber hinaus verpasst hätte? Einen intensiven Blick auf mein Jahr 2020 mit all seinen besonderen Herausforderungen und eine Reflexion all der Höhen und Tiefen – beruflich und privat.

Moodboard mit Orange- und Türkistönen
Im Farbenrausch: am Anfang meines neuen Logos stehen die Moodboards. Moodboard: designparaplus

Moodboards: Farbenfunde fürs Logo

Ich habe es ja bereits angekündigt: 2021 wird sich für tencate. einiges ändern. Zum Beispiel das Logo. Das ist aktuell in Arbeit und ich bin aufgeregt, gespannt und voller Vorfreude auf das, was Gesche von designparaplus für mich und meinen neuen Außenauftritt zaubern wird. Und einen ersten, vielversprechenden Einblick habe ich schon bekommen. Ich durfte mich durch Moodboards mit unterschiedlichen Farbwelten durschauen und -fühlen. Und erste Entwürfe habe ich auch schon gesehen. Zwei haben es mir besonders angetan und es wird mir schwerfallen, mich da zu entscheiden. Warum? Das eine ist meine „sichere Bank“, der aktuelle Look und Stil professionell weitergedacht und -entwickelt. Das andere hat einen ganz anderen, sehr frischen und durchdachten Ansatz, der mich auffordert, einfach mal aus meiner Komfortzone herauszukommen. Ich sag euch, das wird nicht einfach. Aber ich halte euch auf dem Laufenden….

Weihnachtsbaumkugeln im Herzform
Weihnachten war im Corona-Jahr natürlich anders. Aber irgendwie auch schön.

Corona-Weihnacht: Anders heißt nicht schlechter

Weihnachten zu Corona-Zeiten war natürlich anders. Aber anders heißt ja nicht schlechter. Ich fand es gelassener, gemütlicher und kreativer. Wir waren ganz für uns, haben uns Zeit nehmen und spontan sein können. Noch keinen Hunger? Dann essen wir halt später. Das Weihnachtsessen braucht noch länger, als gedacht? Stört keinen. Dieses Jahr soll es mal andere Lieder als „Stille Nacht, heilige Nacht“ geben? Auch gut. Das Krippenspiel erleben wir nicht live, sondern als besonders kreative Videovariante? Warum nicht? Das festliche Outfit wird nach Essen und Bescherung gegen gemütliche Onesies getauscht? Und mitten in der Nacht machen wir alle noch einen Onesie-Spaziergang? Das hat auch was.

Natürlich muss ich Weihnachten nicht immer so feiern. Natürlich freue ich mich darauf, die Festtage im kommenden Jahr wieder mit allen verbringen zu können, die dazugehören. Und mit allen Traditionen. Ohne Maske. Ohne Lüften. Und mit herzlichen Umarmungen. Aber Weihnachten 2020 bleibt mir trotz aller Einschränkungen und Besonderheiten auch in guter Erinnerung. Und ich hoffe, auch ihr hattet eine gute Zeit und kommt gesund in ein neues Jahr, das hoffentlich nicht so herausfordernd wird wie 2020.